USA rüsten Irak mit Waffen auf – die Chroniken

15.05.2014

US Will Sell Iraq $1 Billion In Warplanes,

Armored Vehicles, And Surveillance

Equipment

The United States plans to sell nearly $1 billion worth of warplanes, armored vehicles and surveillance aerostats to Iraq.

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The deal includes 24 AT-6C Texan II light-attack aircraft, a turboprop plane manufactured by Beechcraft that has .50 caliber machine guns, advanced avionics and can carry precision-guided bombs, the Pentagon said.

The aircraft and related equipment and services are valued at $790 million.

The Pentagon’s Defense Security Cooperation Agency informed Congress on Tuesday of the planned sale, which will go ahead unless lawmakers block the deal.

The proposed sale of these aircraft, equipment and support will enhance the ability of the Iraqi forces to sustain themselves in their efforts to bring stability to Iraq and to prevent overflow of unrest into neighboring countries,” the agency said in a notice.

The sale is the latest in a series of US weapons deals with Iraq as Baghdad seeks to bolster its armed forces amid rising violence linked to Al-Qaeda militants and sectarian divisions between the Shiite-led government and disgruntled Sunnis.

Iraq has previously agreed to purchase 36 US F-16 fighter jets.

This week’s deal also included 200 “up-armored” Humvee vehicles with machine gun mounts, worth $101 million.

The vehicles will help “Iraq’s ability to defend its oil infrastructure against terrorist attacks,” the agency said.

And Iraq purchased seven aerostats, airships or tethered balloons that rely on a buoyant gas, to provide surveillance for military installations and key infrastructure, it said.

The aerostats and deployment towers were worth about $90 million.

http://www.businessinsider.com/us-will-sell-iraq-1-billion-in-military-equipment-2014-5#ixzz32ptNmqOT

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07.01.2014

USA rüsten Irak mit Waffen auf

Die USA sehen im Irak ein neues Rückzugsgebiet für Terroristen – und wollen das Land im Kampf gegen Islamisten unterstützen. So will die Obama-Regierung mehr Waffen, aber keine Soldaten in die Krisenregion schicken.

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Angesichts des Wiedererstarkens des Terrornetzwerks Al-Kaida im Irak beschleunigen die USA ihre Waffenlieferungen an die Regierung in Bagdad. Die irakische Armee werde früher als geplant hundert weitere Hellfire-Raketen und zehn zusätzliche Aufklärungsdrohnen vom Typ ScanEagle erhalten, teilte das Pentagon in Washington am Montag mit. Bereits im Dezember hatten die USA den irakischen Streitkräften rund 75 Hellfire-Raketen geliefert.

Die mit Al-Kaida verbündete Gruppierung Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIL) hatte in den vergangenen Wochen in der westirakischen Provinz Anbar an Boden gewonnen und die Stadt Falludscha unter ihre Kontrolle gebracht. Pentagon-Sprecher Steven Warren sagte, dass die US-Regierung gemeinsam mit Bagdad an einer Strategie arbeite, um die ISIL-Kämpfer wieder zurückzudrängen. Warren unterstrich aber eine frühere Aussage von Außenminister John Kerry, dass die USA keine Soldaten zurück in den Irak schicken würden.

Ohne Rückendeckung durch die Vereinten Nationen hatte der damalige US-Präsident George W. Bush im März 2003 US-Einheiten in den Irak einmarschieren lassen. An der Spitze einer „Koalition der Willigen“ stürzte die US-Armee binnen wenigen Wochen den irakischen Machthaber Saddam Hussein. Bushs Regierung rechtfertigte den Einmarsch mit einer angeblichen Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen sowie mutmaßlichen Kontakten Saddam Husseins zu Al-Kaida. Beide Gründe stellten sich später als falsch heraus, das Land versank nach der Invasion im Chaos.

Nach achtjähriger Besatzung verließen die letzten US-Soldaten den Irak Ende 2011. Zuvor waren Verhandlungen über ein Truppenstatut für eine weitere Präsenz der US-Armee gescheitert, weil Bagdad den ausländischen Soldaten keine Immunität gewähren wollte. Washington bleibt aber ein strategisch wichtiger Partner der irakischen Regierung und lieferte seit 2005 Waffen im Wert von 14 Milliarden Dollar. Außerdem arbeiten beide Länder auf der Ebene der Geheimdienste zusammen. Das irakische Verteidigungsministerium wird laut Pentagon von rund hundert US-Militärangehörigen beraten, die an der US-Botschaft in Bagdad stationiert sind.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/anti-terror-kampf-usa-ruesten-irak-mit-waffen-auf/9295634.html

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