USA erteilen Irans, Syriens und Nordkoreas UN-Gesandten Reiseverbot

07.03.2014

Eine Sprecherin des US-Außenministeriums gab bekannt, dass die UN-Gesandten Irans, Syriens und Nordkoreas von nun an nicht mehr ohne erteilte Genehmigung aus einem 40 km-Radius in New York ausreisen dürfen. Sie sei nicht in der Position sich weiter dazu zu äußern, fügte sie hinzu.

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Wie das US-Außenministerium bekanntgegeben hat, dürfen sich die ständigen Vertreter bei den Vereinten Nationen Syriens, Irans und Nordkoreas nur noch beschränkt in den Vereinigten Staaten bewegen. ”Für die UN- Gesandten bestimmter Länder ist es von nun an erforderlich uns zu informieren und eine Genehmigung einzuholen, wenn sie aus einem 25-Meilen Radius (40 km, d.Verf.) New Yorks ausreisen möchten”, sagte Jen Psaki, Sprecherin des Außenministeriums gegenüber Reportern.

Ich bin nicht in der Position, mich weiter dazu zu äußern,” so Psaki weiter. Obwohl die wahren Gründe für die Reisebeschränkungen nicht weiter vom US-Außenministerium kommentiert wurden wird vermutet, dass es etwa Syriens UN-Gesandtem Bashar Ja’afari erschwert werden soll, über die wahren Hintergründe der Krise in Syrien zu sprechen.

Im vergangenen Jahr hatte Ja’afari bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die Doppelstandards der Untersuchungskommission zu Syrien Beschwerde eingelegt. Zudem verurteilte er die Verbrechen der von den USA unterstützten ausländischen Kampftruppen in Syrien. Bashar al-Ja’afari ist seit 2006 der Ständige Vertreter der Syrischen Arabischen Republik bei den Vereinten Nationen in New York.

Quellen:

http://www.gegenfrage.com/usa-erteilen-irans-syriens-und-nordkoreas-un-delegierten-reiseverbot/

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