Pressefreiheit nimmt weltweit ab

01.05.2014

Weltweit wird die Arbeit von Journalisten zunehmend behindert. Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in „nicht freien“ Regionen, wo die Presse Restriktionen unterworfen ist. Auch Deutschland hat Nachbesserungsbedarf.

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Die weltweite Pressefreiheit ist laut dem US-Forschungsinstitut Freedom House auf dem schlechtesten Stand seit mehr als zehn Jahren. Nur noch jeder sechste Mensch auf der Welt lebe in Ländern, in denen die Presse frei berichten könne, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht der Organisation.

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebe dagegen in „nicht freien“ Regionen, wo die Arbeit von Journalisten etwa durch strenge Gesetze, politische Einflussnahme oder erschwerten Zugang zu Informationen behindert wird oder Journalisten gar schikaniert, verfolgt oder ermordet werden. Schlechte Entwicklungen beobachtete Freedom House etwa in Russland, China und Ägypten.

Deutschland schneidet in dem Vergleich von 197 Ländern recht gut ab und landet auf dem 18. Platz. Allerdings liegen 8 der 27 restlichen EU-Staaten noch vor Deutschland. Die Spitzenplätze des Rankings belegen die Niederlande, Norwegen und Schweden. Nordkorea sowie Usbekistan und Turkmenistan landen auf den letzten Plätzen.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/journalismus-pressefreiheit-nimmt-weltweit-ab/9830768.html

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