Linke fordert drastische Senkung der Dispo-Zinsen per Gesetz

07.11.2013

Der Vize-Chef der Linksfraktion, Klaus Ernst, will die Banken gesetzlich dazu zwingen, die niedrigen Zinsen an die Bürger weiterzugeben. „Wir brauchen aber eine EZB für die Massen,“ sagt er.

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Der Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Klaus Ernst, fordert als Konsequenz aus dem Leitzinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) eine deutliche Entlastung der Bürger über eine Senkung der Dispozinsen. Die EZB gebe den Banken das Geld fast umsonst. „Wir brauchen aber eine EZB für die Massen“, sagte Ernst Handelsblatt Online. „Die Banken müssen endlich gezwungen werden, die niedrigen Zinsen an die kleinen Leute weiter zu geben.“

Das müsse die Politik regeln, sagte Ernst weiter. „Die Dispozinsen müssen per Gesetz auf fünf Prozentpunkte über dem EZB-Zins begrenzt werden. Das wäre im Moment ein gesetzlicher Höchstzins von 5,25 Prozent.“ Damit habe die SPD Wahlkampf gemacht. „Das muss kommen“, sagte Ernst.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-ezb-zinssenkung-linke-fordert-drastische-senkung-der-dispo-zinsen-per-gesetz/9044586.html

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